Literaturtipps

Generation Wodka: Wie unser Nachwuchs sich mit Alkohol die Zukunft vernebelt

Eltern, Mediziner, Pädagogen und Krankenkassen schlagen Alarm. Denn immer mehr Kinder und Jugendliche konsumieren regelmäßig harte Alkoholika, oft bis zur Bewusstlosigkeit. Eine Studie der DAK hat aufgedeckt, dass bereits zehn Prozent der Kinder unter zwölf Jahren jede Woche Alkohol trinken. Trinken, erbrechen, weiter Trinken bis zum Umfallen ist das Motto der Generation Wodka. Und es betrifft von Jahr zu Jahr mehr. Jedes Wochenende sind die Notaufnahmen der Kliniken voll von Kindern und Jugendlichen, die zu tief ins Glas geschaut haben. Wir können nicht länger zusehen, wie sich ein Teil unserer Kinder regelmäßig in den Rausch flüchtet. Es ist an der Zeit, dieser dramatischen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Dafür stehen die drei Autoren des Buches, allen voran Bernd Siggelkow, der Gründer des Kinder- und Jugendhilfswerks Die Arche.

 

"Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist" (Broschiert)

Ich hatte noch nie Sex. Bin ich normal?

 

Diese Frage aus dem Mund eines elfjährigen Mädchens lässt tief blicken. Steht sie doch stellvertretend für einen besorgniserregenden Trend: Viele Mädchen und Jungen haben immer früher Sex. Beschleunigt wird diese Entwicklung durch die stark um sich greifende Pornografisierung unserer Gesellschaft. Mehr und mehr Jugendliche driften ab in die sexuelle Verwahrlosung. Das Drehbuch zum Sex haben viele Kinder immer früher im Kopf. Geschrieben wurde es von Jugend-Magazinen, einschlägigen Internetseiten und oft auch von ihren Eltern. Sex als Ware, als Droge, als Ersatz für fehlende Liebe, Geborgenheit und Werte. Die körperliche Reife ist zwar da, aber die Seele stolpert hinterher. Die Jugendlichen wissen nicht mehr, was Liebe ist. Welche Folgen hat diese Entwicklung für unser Land? Kann man einer solchen Hypersexualisierung überhaupt entgegentreten? Aufgrund vieler Gespräche mit Jugendlichen wissen Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher um das ganze Ausmaß. Sie bringen das Tabu-Thema zur Sprache und zeigen Wege aus dem gesellschaftlichen Dilemma auf.

 

*von Bernd Siggelkow (Autor), Wolfgang Büscher (Autor)

 

"Politik ist doch nur was für Erwachsene, und ändern kann man da sowieso nichts -- schon gar nicht als Kind!"

Wer das denkt, wird mit diesem Politikbuch für Kinder und Jugendliche eine Überraschung erleben. Denn die Autorin zeigt ebenso verständlich wie spannend: Politik geht auch Kinder etwas an -- und sie können eine Menge bewegen!


 

Was ist Demokratie überhaupt? Wie funktioniert unsere Regierung? Welchen Einfluss haben die Bürger eines Staates auf die Politik? Welche Rolle spielen die Parteien, der Bundespräsident oder die Geheimdienste? Und wie können Kinder sich in der Politik Gehör verschaffen? Das sind nur einige der Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden -- auf ebenso einfache wie lebensnahe Weise. Jedes Unterthema wird auf ein bis zwei Seiten dargestellt. Witzige Illustrationen, Fotos, Weblinks, ein Glossar und ein Register helfen beim Verständnis. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Art, in der Schulz-Reiss ihre Themen anpackt: Fast immer ist der Ausgangspunkt das Leben und die Erfahrungswelt von Kindern und Jugendlichen. Zwei Beispiele: Streit in der Familie kennt jeder -- daran erklärt die Autorin, was Opposition bedeutet. Und wer in der Schule schon einmal über die Verwendung der Klassenkasse diskutiert hat, begreift schnell, was es mit Mehrheitsvoten und Minderheitenschutz auf sich hat.